In Deutschland ist das Thema zwar stark im Kommen, doch wird das Potential bislang unzureichend genutzt, der Grund liegt vor allem an der unzureichenden Information der Akteure. Drive-CarSharing wird das Thema daher weiter unterstützen und sieht sich als Netzwerkplattform für Mobilitätsangebot und Mobilitätsnachfrage.
CarSharing führt zu Reduktion der individuellen Autonutzung, zur vermehrten Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, des Fahrrades, fördert das Zu-Fuß-gehen und zur Verringerung der Anzahl benötigter Fahrzeuge, mit dem Effekt der Reduzierung der Schadstoffemissionen - insbesondere von CO2.
Durch gezielte Information und Beratung in der Mobilitätsnachfrage sollen die Verkehrsteilnehmer zur Veränderung ihres Mobilitätsverhaltens motiviert werden. Alternativen zum individuell genutzen Auto wie ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr), Fuß - und Radverkehr, Fahrgemeinschaften und CarSharing müssen mit umfangreichen Maßnahmen lokal gestärkt werden. Ein wesentlicher Punkt dafür ist die Umsetzung zur Änderung des STVG (Straßenverkehrsgesetz) und der STVO (Straßenverkehrsordnung), die den Kommunen die Möglichkeit zur Schaffung von Stellflächen im öffentlichen Straßenverkehrsraum ermöglicht.
In seiner Sitzung vom 03.04.2009 hat der Bundesrat einen Entschließungsantrag der Bundesländer Bremen und Sachsen zugunsten einer Änderung beschlossen. Mit der Entschließung wird die Bundesregierung aufgefordert, den seit März 2007 vorliegenden Gesetzentwurf des Bundesverkehrsministeriums endlich der parlamentarischen Beratung durch Bundesrat und Bundestag zuzuführen.
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